Paddock und -platten

Paddock und -platten

Ein kleiner Auslaufplatz für Pferde, der nicht mit Gras bewachsen ist, wird als Paddock bezeichnet. Häufig wird der Paddock direkt an den Stall angebaut, um dem Pferd auch in weidefreien Zeiten Bewegungsfreiheit zu gewährleisten.

Besonders wichtig ist eine trittsichere Gestaltung eines Paddocks. Teilweise werden mehrere Schichten aufgebracht. Zuerst wird eine Drainage gelegt, auf die Splitt oder Kies aufgebracht wird. Es folgt eine Trennschicht aus Rasengittersteinen, speziellen Paddockplatten oder Pflaster. Als oberste Schicht folgt Sand.

Der Stabilisierung des Unterbodens dienen Paddockplatten. Meist bestehen die Platten aus durchbrochenem Kunststoff und sind damit wasserdurchlässig. Entsprechend wird keine Versiegelung des Bodens notwendig, was zu höheren Abgaben für das Oberflächenwasser führen könnte. Die einzelnen Platten werden mit Keilen versehen, um ein Anheben durch das Pferdegewicht auszuschließen. Die elastischen Paddockplatten können meist ohne speziellen Unterbau bei ebenem, festem Untergrund gesetzt werden.

Bei beanspruchten Plätzen ist allerdings ein Bau mit einer Tragschicht, Paddockplatten und Sand empfehlenswert. Über die Paddockplatten sollte eine 5 bis 10 Zentimeter starke Schicht aus Sand gegeben werden, um einen natürlich wirkenden Untergrund zu erhalten.

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