Estrich

Estrich

Die Fußbodenschicht aus Mörtel, Gussasphalt, Zement oder Gips, die den Bodenbelag tragen muss, wird Estrich genannt. Der Estrich kann auf verschiedene Arten aufgebracht werden:

–       als Verbundestrich direkt auf den tragenden Deckenteil einer Stahlbetondecke oder auf die Dielen einer Holzbalkendecke

–       als Estrich auf Trennschicht durch eine Folie oder Pappe vom tragenden Deckenteil getrennt

–       als „schwimmender Estrich“ mit einer Konstruktion aus Dämmschicht und Estrichaufguss, bei der der Estrich nicht mit den Wänden fest verbunden wird, sondern durch Randdämmstreifen von diesen getrennt wird

–       als Zementestrich, der kostengünstiger ist, aber dafür eine lange Trockenzeit von bis zu zwei Wochen hat

–       als Fließ- oder Flüssigestrich, der schneller abbindet, aber sehr viel teurer ist

–       als Trockenestrich aus fertigen Estrichplatten aus Gips, Sperrholz oder  Spanholz , welche meist mit Feder und Nut verlegt werden

–       als Heizestrich, bei dem Heizmatten oder Heizrohre für die Fußbodenheizung in den Estrich eingebettet werden.

Grundsätzlich dient der Estrich sowohl der Wärmedämmung als auch der Trittschalldämmung.

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