Dach

Der obere Abschluss eines jeden Gebäudes ist das Dach. Zusammen mit den Wänden bildet es die Abgrenzung zum Außenbereich und dient als Witterungsschutz. Je nach Bauwerk kann durch die Wahl der entsprechenden Dachkonstruktion das architektonische Gesamtbild beeinflusst werden.

Ein Dach besteht in der Regel aus einer tragenden Dachkonstruktion aus Holz oder Metall, die eine  darauf liegende Dachhaut oder Dachdeckung trägt. Je nach Ausführung der Dachkonstruktion unterscheidet der Fachmann zunächst zwischen Sparrendach, Kehlbalkendach und  Pfettendach. Es handelt sich dabei jeweils um Holzkonstruktionen, die für die Herstellung eines Sattel- bzw. Giebeldaches genutzt werden. Jedoch finden sich selten reine Dachformen, da unterschiedliche Konstruktionsmöglichkeiten und verschiedene Dachdeckungen zu Mischformen kombiniert werden.

Eine grundsätzliche Einteilung kann allerdings zwischen Flachdächern und geneigten Dächern erfolgen. Dabei ist charakteristisch, dass ein Flachdach eine ebene Dachfläche mit einer maximalen Neigung von bis zu 10 Grad darstellt. Die tragende Konstruktion liegt in der Regel direkt auf den tragenden Wänden des Obergeschosses auf und besteht aus Balken- oder Stahlbetondecken. Auf diese werden mehrschichtig Abdichtungsmaterialien aufgebracht, die für den nötigen Witterungs- und Wärmeschutz des Daches sorgen.

Das geneigte Dach hingegen weist eine weitaus stärkere Neigung an einer bzw. allen Flächen auf. Für die Konstruktion eines geneigten Daches sind der Grundriss, die Dachneigung, ein eventueller Dachausbau und die gewünschte Dachform wie Sattel-, Walm-, Pult-, Shed- oder Mansarddach ausschlaggebend. Hier wird in der Regel eine Dachkonstruktion in Form eines Sparren-, Pfetten- oder Kehlbalkendachs aus Holz angewandt. Für großflächige Dächer wie bei Hallen sind aber auch Stahlkonstruktionen gängige Alternativen.

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